Drucken

Italien 2005

Ein Urlaub den wir am liebsten nicht gemacht hätten.

Unschlüssig mit welchem Verkehrsmittel Italien bereist werden soll, kein genaues Reiseziel vor Augen außer die Richtung Toskana, haben wir uns am Morgen des Abreisetag für das Motorrad entschieden. Da unser Gepäckbedarf über dem Limit war haben wir uns kurzer Hand entschlossen unser Zelt zu Hause zu lassen. Bei Nisselregel und ungefähr 12 Grad machten wir uns auf den Weg. Das Wetter wurde erst nach dem Gardasee wieder schöner. Völlig entkräftet und genervt haben wir dann in Italien unsere erste Unterkunft gesucht welche sich als recht Schwierig und teuer darstellte. Am nächsten Morgen ging es dann weiter auf einen Campingplatz am Meer. Dort verbrachten wir in einer kleinen „Wellblechhütte" die nächsten zwei Wochen.

Außer das unsere Batterie in Florenz kaputt ging, die lange Wartezeit beim Motorradhändler für eine neue, ich einmal das Motorrad umfallen ließ, lief es einigermaßen gut. Essen und Trinken waren total überteuert.

Die Rückfahrt bescherte uns dann noch auf der Po Brücke eine Hinterreifenblockade durch einen verrutschten Schlafsack bei Tempo 140. Mit schwänzelndem voll gepacktem Heck, brachte ich das Bike ohne zu fallen auf der Brücke zum stehen. LKW und PKW konnten ausweichen und dank eines Italieners, der freundlicherweise anhielt, konnten wir das Motorrad an das Brückengeländer ziehen. Zum Glück ist uns nichts weiter passiert außer einen total kaputten Reifen. An eine Weiterfahrt war nicht zu denken und unsere Heimreise verzögerte sich dann um einen Tag wegen der Montage eines neuen Reifens. Als wir endlich wieder zu Hause waren, waren wir nur glücklich dass dieser Urlaub ein Ende hatte. Ein herzlichen Dank an Sven, einen netten LKW Fahrer, der freundlicherweise unserer Gepäck mit nach Ulm nahm und dieses an einem Rasthof meinen Eltern übergab.

Urlaubsbilder sind im Moment nicht vorhanden.